Mit seiner 7. CD Cyberforce betritt Michael Voelkel künstlerisches Neuland. In seinem Instrumental-Album widmet er sich einer Kombination aus Ambient-Guitar-Music (einer Musik, die mit sphärischen, elektronisch verfremdeten Klängen arbeitet) und der Musik auf der akustische Gitarre, die schon lange Voelkels Markenzeichen ist.

 

Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Musik, die zwischen Techno, Rock, Folk und Jazz die Möglichkeiten auf der Akustik-Gitarre neu auslotet.


Völkel hat sich mit Cyberforce den langehegten musikalischen Wunsch erfüllt, sich mit der Gitarre in die Tradition der elektronischen Musik im Stil von Tangerine Dream, Klaus Schulze, Ashra oder auch den frühen Pink Floyd zu begeben. Spieltechnisch verwendet er eine ungewöhliche Kombination aus Zupfen, und Tapping (dabei wird derTon nur durch das Klopfen mit dem Finger auf das Griffbrett erzeugt).

 

Der Wanne-Eickeler Musiker spielt auf dem Album nicht nur Saiteninstrumente, sondern auch Congas und div. andere Percussion. Auch das Coverdesign stammt aus seiner Feder.

 

Die Gitarren sind meist in Offener Stimmung (Die einzelnen Saiten sind auf andere Töne gestimmt), um den ungewöhnlichen Klangcharakter zu unterstützen. So nutzt der Titeltrack das D.A.D.G.A.D- oder "A Night at the Sprawl" das "Open Cm9"-Tuning ( C.G.Eb.F.Bb.D).

 

Das Album ist inspiriert durch den Roman Neuromancer von William Gibson.

Als Bonustracks gibt es den Bossa Nova "Well,Well,Well" (mit Jörg Meißner als Gast am Saxophon)

und den High-Tempo-Bluegrass-Tune "Breakdown at the Farm"

Gratis-Tabs für Dotted Eights Heavy Delay
dotted eights.pdf
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Presseartikel Hallo Herne.de (Vielen Dank an die Urheber)

Gratis-Tabs für Breakdown at the Farm
BREAKDOWN AT THE FARM written by Micha
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Musik trifft Kunst:

Illustration zum Albun Cyberforce von der Musikerin Autorin und Grafikerin Jaana Redflower.

Coverzeichnung: Tusche und Neon-Marker auf Aquarellpapier
Coverzeichnung: Tusche und Neon-Marker auf Aquarellpapier

Track-Infos


Ambient Steps:

Gespielt auf einer Fender Strat-E-Gitarre. Die star-trek-ähnlichen Töne am Anfang wurden in einen Looper gesetzt und wiederholen sich im Hintergrund über die Länge des Stückes. Dies dient einer zusätzlichen klanglichen Textur in den leisen Passagen.

Das Stück wurde unter Livebedingungen in einem Take aufgenommen. 


Traffic Jam:

Gespielt auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre in DADEAE Stimmung. Beim diese Komposition wird ein Kapodaster eingesetzt, der während des Spiels an unterschiedliche Positionen gerückt wird, um in eine andere Tonart zu gelangen. 


Cyberforce: 

Gespielt auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre in DADGAD Stimmung.

Der Titel stellt eine Verbindung her zum Roman "Neuromancer" von William Gibson von 1984 her. Der Autor legte mit diesem Buch den Grundstein für eine ganz eigene Science-Fiction-Untergattung, dem "Cyberpunk". 

Cyberforce war auch der Titel einer US- Comicserie aus den 1990er Jahren, 

Spieltechnisch basiert das Stück auf einem Tapping-Riff mit der linken Hand, dass durch Hinzunahme leer gezupfter Saiten eine besonder Vielstimmigkeit erhält. Im "Techno-Teil" der Komposition wird ein durchgehender Beat durch Klopfen mit dem Handballen auf den Steg und Schlagen mit dem Daumen auf die dicke Saite erzeugt. Die Basslinie wird getappt. Beide Hände arbeiten also völlig unabhängig voneinander. (Siehe Youtube-Clip.)


A Night at the Sprawl:

Gespielt auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre in C.G.Eb.F.Bb.D Stimmung (C-moll-9).

Das Wort Sprawl stammt aus dem Roman Neuromancer und beschreibt ein Großstadt-Metropole, in der es vor Menschenmassen nur so wimmelt.

Die C-moll-9-Stimmung ist ein Traum. Die Gitarre klingt fett, bassig und schon eas einfache Anschlagen der Saiten lässt einen davonfliegen. Diese Fülle eignet sich besonders für Balladen, denn bei schnellen Stücken würde sie an Reiz verlieren.


Dotted eights heavy delay

Gespielt auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre in DADGAD Stimmung mit Partial Capo im 2. Bund. Der Name ist Programm und beschreibt einfach nur, was passiert. Ein Echogerät wird so eingestellt, dass es punktierte Achtelnoten liefert. Gitarristen wie David Gilmour oder the Edge verwenden dies sehr häufig. Dotted Eights Heavy Delay wird in sehr schneller Zupftechnik gespielt, so dass sich dieser Effekt in Bass und Melodie wiederfindet. in einigen Passagen werden die Saiten stark abgedämpft und die Gitarre so eher als Rhythmus-Instrument eingesetzt. Klanglich orientiert sich das Stück in etwas am Synthiepop der 1980er.


Bonus-Tracks: 

Die Bonus-Tracks unterscheiden sich stilistisch sehr vom Rest der .CD, wurden also extra gesetzt.


Well, well, well:

Ein Bossa Nova mit Jörg Meißner als Gast am Saxophon. Das Stück bedient sich genreüblicher Harmoniefolgen und Rhythmen und so sollte es auch sein. 


Breakdown at the Farm:

Gespielt auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre mit Partial Capo im 2. Bund.

Hier war es gewünscht ein Bluegrass-Feeling rüberzubringen. Das Stück ist rasant schnell. Und kombiniert Spieltechniken der Country-Gitarre und des 5-str. Banjos. 

 






Preisverleihung 2020
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Roman: Der Schrecken im Flöz
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Neue CD - Cyberforce
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Gitarrenbuch Tricks auf der Gitarre von Michael Völkel
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SPIELMANN MICHEL!!!!! Hier geht´s ins Mittelalter. Sang und Tanz aus alten Zeiten!
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